EMV
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Chip statt Magnetstreifen

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurden in mehreren Ländern Europas Debitkarten mit Mikrochip ausgestattet, um Kartentransaktionen nicht mehr über den technisch überholten Magnetstreifen abwickeln zu müssen. Diese Chips waren alle proprietär und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder ausgerichtet. Der Mangel, nicht grenzüberschreitend eingesetzt werden zu können, wurde rasch erkannt und durch den EMV-Standard behoben. Europay, MasterCard und VISA als größte Zahlungskarten-Organisationen entwickelten gemeinsam den nach ihnen benannten EMV-Standard.

Die wesentlichsten Vorteile der Chiptechnologie und damit auch Gründe für den Ersatz des Magnetstreifens durch den Chip sind:

Haftungsumkehr

EMV soll den steigenden Missbrauch von Kreditkarten verhindern. Seit dem 01.01.2005 haftet der „Acquirer“ (die vertragsunternehmensabrechnende Bank) bzw. der „Issuer“ (die kartenausgebende Bank), die terminalseitig bzw. kartenseitig EMV nicht unterstützt. Die Acquirer haben das Risiko an die Vertragsunternehmen also an Sie als Händler weitergegeben. Der Händler haftet für Kartenmissbrauch wenn er Zahlungen von Karten mit Chip nicht mit dem Chipkartenleser, sondern mit dem Magnetstreifenleser durchführt.

Alle von uns mit TA7.0 Software ausgestatteten Terminals können EMV-Transaktionen durchführen. Damit sind unsere Kunden vor entsprechenden Rückbelastungen geschützt.

Letzte Änderung: 16.08.2009