05.06.2007

V-Pay ein europäisches Zahlungssystem

Nach dem deutschen EC-cash und dem Maestro-System von Mastercard wird mit V-Pay eine weiteres Chip-und-PIN-System mit Debitkarten aufgebaut. V-Pay befindet sich ausschließlich im Eigentum und unter der Kontrolle europäischer Banken. Dazu wurde eine spezielle europäische Führungs- und Verwaltungs- Struktur geschaffen.

Visa Europe hat die V-Pay Mitgliedschaft so flexibel wie möglich gestaltet, um die Schaffung eines europäischen Binnenmarkts für Zahlungsverkehr zu fördern. Bestehende nationale Debitsysteme können genauso V-Pay Mitglied werden wie Dienstleister, die grenzüberschreitend operieren.

Visa Europe Ltd. treibt die europaweite Markteinführung seines Debitkartenprodukts V-PAY voran. Das europäische Zahlungsunternehmen hat in zwölf europäischen Märkten erfolgreich grenzüberschreitende Zahlungen durchgeführt (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Türkei, Norwegen, Finnland, Polen, Portugal, Estland, Litauen und Luxemburg).
Damit erhöht sich die Anzahl der Länder, in denen Visa Europe erfolgreiche Tests für die Abwicklung von V-PAY-Transaktionen durchgeführt hat, auf 21. Unterstützt wurde Visa dabei von 31 europäischen Acquiring-Unternehmen.

Visa Europe steht voll hinter der Vision eines europäischen Binnenmarkts auch für den Zahlungsverkehr. Mit V-PAY legen wir den Grundstein für Wettbewerb und mehr Offenheit im europäischen Debitmarkt des 21. Jahrhunderts', betont Jon Prideaux, Executive Vice President bei Visa Europe. V-PAY-Debitkarten können mittlerweile an zwei Millionen EMV-Terminals in ganz Europa eingesetzt werden.

V-PAY Zahlungen werden immer mit dem Chip-und-PIN-Verfahren authorisiert. Das macht die neue Debitkarte sicherer, einfacher und schneller in der Abwicklung - sowohl für die Kunden als auch für die Händler. Da V-PAY auf der EMV-Technologie basiert, können die vorhandenen Zahlungssysteme zu minimalen Kosten V-PAY-fähig machen. Die EMV-Technologie wird in Deutschland bis 2011 eingeführt.