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Deutsche girocards und Kreditkarten von britischem Manipulationsversuch nicht betroffen

Der von Forschern der Universität Cambridge vorgestellte Manipulationsversuch mit EMV-Chip-Karten ist bei deutschen girocards (früher ec-Karte) nicht anwendbar. Die deutschen ec-Karten des girocard-Systems sind so konstruiert, dass die dargestellten Manipulationen effektiv verhindert werden. Das gilt ebenfalls für Kreditkarten mit dem vom ZKA freigegebenen Chipkarten-Betriebssystem SECCOS. Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammenarbeitenden Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft bestätigten daher heute den uneingeschränkt hohen Schutz des Chip- und PIN-Systems auf deutschen girocards und Kreditkarten. Das gelte speziell auch vor dem Hintergrund der jüngsten Untersuchung eines Forscherteams der Universität Cambridge.

 

Bei der Untersuchung des Angriffsszenarios stellte der ZKA fest, dass dieser mit girocard-Karten an Geldautomaten und an POS-Terminals des girocard-Systems in Deutschland nicht möglich ist. Die in Deutschland verwendeten EMV-Spezifikationen bieten bereits Mechanismen zur Abwehr des beschriebenen Angriffs. Diese Mechanismen wurden im girocard-System bereits von vornherein implementiert. Das Vorspiegeln einer erfolgreichen PIN-Prüfung ist somit nicht möglich.

 

Der ZKA legt bei der Entwicklung seiner Produkte und der Umsetzung internationaler Standards wie des EMV-Standards stets besonderen Wert darauf, diese Standards frühzeitig zu untersuchen und bei der Umsetzung dem Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit zur Verfügung zu stellen.

 

Quelle: Zentraler Kreditausschuss: Pressemitteilungen 2010. (URL: http://www.zka-online.de/zka/pressemitteilungen/volltext/backpid/29/article/deutsche-girocards-und-kreditkarten-von-britischem-manipulationsversuch-nicht-betroffen.html?tx_ttnews[pS]=1262300400&tx_ttnews[pL]=1293836399&tx_ttnews[arc]=1&cHash=883fdfe2c9 [Stand: 13.09.2010]

 

15.02.2010